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Die Teams von CSL Vifor setzen sich täglich mit Fachwissen dafür ein, Patienten mit chronischen und seltenen Krankheiten Behandlungslösungen zu bieten, damit sie ein besseres und gesünderes Leben führen können. Wir sind für Sie da und stehen Ihnen zur Seite - für Sie, für sie. Herzlich willkommen!









Zusammenfassung der Fachinformationen:
Oestrogel® C: Estradiolum hemihydricum. I: Symptome im Zusammenhang mit einem Östrogenmangel aufgrund einer natürlichen oder chirurgischen Menopause. Vorbeugung oder Verlangsamung von Osteoporose bei postmenopausalen Patientinnen mit Frakturrisiko. Anwendung: Täglich 1 Streifen oder 2 Pumpstöße Oestrogel® (1,5 mg Estradiol, 2,5 g Gel) auf eine große, trockene Hautfläche an Armen und Schultern auftragen. Vor dem Anziehen von Kleidung 2 Minuten trocknen lassen. Die Dosis ist individuell anzupassen. Maximale Dosierung von 5 g Gel/Tag (4 Pumpstöße). Bei Patientinnen ohne Hysterektomie ist eine Ergänzung mit einem Gestagen erforderlich. Andere Personen, insbesondere Kinder, dürfen nicht mit dem Körperbereich in Kontakt kommen, auf den das Estradiol-Gel aufgetragen wurde (Vermeidung einer sekundären Exposition gegenüber Estradiol und dem im Gel enthaltenen Ethanol). Kontraindikationen: Brust- oder Endometriumkarzinom, östrogenabhängige Neoplasie, unbehandelte Endometriumhyperplasie, vaginale Blutungen unbekannter Ursache, Lebertumoren, schwere Lebererkrankung, thromboembolische Erkrankungen, Porphyrie, Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe. Vorsichtsmaßnahmen: Jährliche allgemeine und gynäkologische Untersuchung. Sofortiger Abbruch der Behandlung bei: thromboembolischem Ereignis, Bluthochdruck, Gelbsucht oder Verschlechterung der Leberfunktion, offensichtlichem Wachstum von Myomen, Schwangerschaft. Besondere Überwachung bei gutartigen Veränderungen der Brust, Risiko für östrogenabhängige Tumoren, Endometriumhyperplasie in der Anamnese, Leiomyom, Endometriose, Risiko für thromboembolische Ereignisse, Bluthochdruck, Leber- oder Gallenerkrankungen, Epilepsie, Migräne, Diabetes, systemischer Lupus erythematodes, Asthma, Otosklerose, Herz- oder Nierenfunktionsstörungen, Prolaktinom, Schilddrüsenhormonersatztherapie, hereditäres Angioödem. IA: Enzyminduktoren (insbesondere die Cytochrom-P450-Enzyme 3A4 und 3A5). Enzymhemmer: Azol-Antimykotika oder Makrolide. Sonstige: Benzodiazepine, Cyclosporin, Imipramin, Metoprolol, Lamotrigin, Tacrolimus, Fentanyl oder Theophyllin. G/A: Oestrogel® ist bei Frauen vor der Menopause und während der Stillzeit nicht indiziert. Nebenwirkungen: Häufig: Gewichtsschwankungen. Gelegentlich: Magen-Darm-Beschwerden, Gallensteine, Chloasma, schwere Beine, Veränderungen der Vaginalflora, Zwischenblutungen, Entzugsblutungen, Endometriumhyperplasie, Brustspannen, Brustkrebs, Kopfschmerzen, Migräne, Reaktionen an der Anwendungsstelle, Juckreiz, Ödeme. Selten: venöse thromboembolische Ereignisse, Myokardinfarkt, Schlaganfall, Leberfunktionsstörungen, Cholestase. Sehr selten: Anaphylaxie. P: 1 oder 3 Mehrfachdosenbehälter mit Dosierpumpe à 80 g. 1 Tube à 80 g mit Applikationslineal (derzeit nicht im Handel erhältlich). Liste B. Detaillierte Informationen: www.swissmedicinfo.ch. Zulassungsinhaber: Vifor (International) Inc., St. Gallen. Aktualisierung der Informationen: August 2025.
Utrogestan® C: Progesteron. I: Orale Anwendung: prämenstruelles Syndrom, Menstruationsstörungen, Prämenopause, als Ergänzung zu einer Östrogentherapie bei vasomotorischen Beschwerden im Zusammenhang mit einer natürlichen Menopause oder nach Ovarektomie. Vaginale Anwendung: Unterstützung der Lutealphase bei IVF-Zyklen, spontanen oder induzierten Zyklen. Po: Oral: Prämenstruelles Syndrom, Menstruationsstörungen: 200 bis 300 mg/Tag über 10 Tage. Menopause: 200 mg/Tag in Kombination mit Östrogen während 12 bis 14 Tagen des Zyklus. Vaginal: IVF: 2× 200 mg/Tag über maximal 12 Wochen. Ergänzung der Lutealphase bei spontanen oder induzierten Zyklen: 200 bis 300 mg/Tag über 10 Tage. Kontraindikationen: Neoplasien der Brust oder der Geschlechtsorgane, Lebertumoren, Lebererkrankungen (Rotor- und Dubin-Johnson-Syndrom), cholestatischer Ikterus, Genitalblutungen unbekannter Ursache, Porphyrie, thromboembolische Erkrankungen, Hirnblutung, Herpes gestationis, Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe, unvollständige Abtreibung oder Eileiterschwangerschaft. PC: Gründliche ärztliche Untersuchung (Ausschluss eines Tumors der Geschlechtsorgane oder der Brust), jährliche gynäkologische Untersuchung, Mammographie, Schwangerschaftstest vor Beginn einer oralen Behandlung. Sofortiger Abbruch der Behandlung bei: thromboembolischen Erscheinungen, abnormalen Leberwerten, Hepatomegalie, Gelbsucht, generalisiertem Juckreiz, Lebertumor, Vergrößerung eines Myoms, schwerer depressiver Verstimmung. IA: CYP3A4-Induktoren (Antiepileptika, Rifampicin, Ritonavir, Johanniskraut), CYP3A4-Hemmer (Itraconazol, Voriconazol, Clarithromycin oder Erythromycin), Sonstige: Cyclosporin, Antidiabetika, Rauchen, Alkoholmissbrauch. Nebenwirkungen: Orale Einnahme: Häufig: Kopfschmerzen, Amenorrhö, Verkürzung des Menstruationszyklus oder Zwischenblutungen. Gelegentlich: Schläfrigkeit, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, cholestatische Gelbsucht, Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Akne, Chloasma, Brustschmerzen. Unbekannt: anaphylaktischer Schock. P: 100 mg: Packungen mit 30 und 90 Weichkapseln. 200 mg: Packungen mit 15 und 45 Weichkapseln. Liste B. Detaillierte Informationen: www.swissmedicinfo.ch. Zulassungsinhaber: Vifor (International) Inc., St. Gallen. Aktualisierung der Informationen: August 2025.
Progestan Luteal® C: Progesteron. Indikation: Unterstützung der Lutealphase im Rahmen eines Programms zur medizinisch unterstützten Fortpflanzung (MAP) bei erwachsenen Frauen. Dosierung: 600 mg/Tag in 2 Einzeldosen, eine morgens und eine abends vor dem Schlafengehen. Die Kapsel tief in die Scheide einführen. Die Behandlung spätestens am 3. Tag nach der Eizellentnahme beginnen und mindestens bis zum Ende der 7. Schwangerschaftswoche (SW) fortsetzen. Die genaue Behandlungsdauer muss individuell vom Arzt festgelegt werden. Die Behandlung muss spätestens in der 12. SW oder bei Einsetzen der Menstruation abgebrochen werden. Kontraindikationen: Karzinom der Brust oder der Geschlechtsorgane, gutartige oder bösartige Tumoren der Leber (auch in der Anamnese), schwere Leberinsuffizienz, Gelbsucht, arterielle oder venöse thromboembolische Erkrankungen, Hirnblutungen, Thrombophlebitis, unvollständige Abtreibung, Eileiterschwangerschaft, vaginale Blutungen unbekannter Ursache, Porphyrie, Erdnuss- oder Sojaallergie, Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe. PC: Umfassende ärztliche Untersuchung vor Beginn und regelmäßig während der Behandlung. Das Produkt darf nur im 1. Schwangerschaftstrimester und vaginal angewendet werden. Jede vaginale Blutung muss immer untersucht werden. Sofortiger Abbruch der Behandlung bei: Diagnose einer verhaltenen Fehlgeburt, thromboembolischen Erscheinungen, abnormalen Leberwerten oder Hepatomegalie, Auftreten von Gelbsucht oder generalisiertem Juckreiz, Verdacht auf Lebertumor, schwerer oder wiederkehrender depressiver Erkrankung. IA: CYP3A4-Induktoren (Barbiturate, Bosentan, Carbamazepin, Felbamat, Oxcarbazepin, Phenytoin, Primidon, Rifabutin, Rifampicin, Ritonavir, Topiramat oder pflanzliche Präparate, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten), CYP3A4-Hemmer (Itraconazol, Voriconazol, Clarithromycin, Erythromycin, HIV-Proteasehemmer oder Cobicistat), Sonstige: Ciclosporin, Bromocriptin. G/A: Nicht während der Stillzeit angezeigt. Nebenwirkungen: Unbekannt: Schwindelgefühl, Juckreiz, vaginaler Ausfluss, vaginale Blutungen, lokale Unverträglichkeit (Brennen, Juckreiz oder öliger Ausfluss), vorübergehende Müdigkeit. P: Flasche mit 15 vaginalen Weichkapseln. Liste B. Detaillierte Informationen: www.swissmedicinfo.ch. Zulassungsinhaber: Vifor (International) Inc., St. Gallen. Aktualisierung der Informationen: Mai 2025.
Progestan 400 mg, vaginale Weichkapsel. W: Progesteron. I: Behandlung einer drohenden Fehlgeburt (abortus imminens, d. h. bei Blutungen im ersten Schwangerschaftstrimester) bei erwachsenen Frauen, die in der Vergangenheit bereits mindestens 3 Fehlgeburten erlitten haben. Dosierung: 400 mg 2x täglich (morgens und abends). Die Behandlung ist im ersten Schwangerschaftstrimester bei den ersten Anzeichen von vaginalen Blutungen zu beginnen und bis zur 16. Schwangerschaftswoche (SW) fortzusetzen. Kontraindikationen: Verdacht auf oder bestätigte Brust- oder Genitalkarzinome, gutartige oder bösartige Lebertumoren (auch in der Anamnese), schwere Leberinsuffizienz, Gelbsucht, arterielle oder venöse thromboembolische Erkrankungen, Hirnblutungen, Thrombophlebitis, unvollständige Abtreibung, Eileiterschwangerschaft, Vaginalblutung unbekannter Ursache, Porphyrie, Erdnuss- oder Sojaallergie, Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe. PC: Umfassende ärztliche Untersuchung vor Beginn und regelmäßig während der Behandlung. Das Produkt darf nur bei Risiko einer Fehlgeburt im 1. Schwangerschaftstrimester bis zur 16. Schwangerschaftswoche und vaginal angewendet werden. Jede vaginale Blutung muss immer untersucht werden. Sofortiger Abbruch der Behandlung bei: Diagnose einer verhaltenen Fehlgeburt, thromboembolischen Erscheinungen, abnormalen Leberwerten oder Hepatomegalie, Auftreten von Gelbsucht oder generalisiertem Juckreiz, Verdacht auf einen Lebertumor, schwerer oder wiederkehrender Depression, Überwachung des Blutzuckerspiegels bei Frauen mit Diabetes. IA: CYP3A4-Induktoren (Barbiturate, Bosentan, Carbamazepin, Felbamat, Oxcarbazepin, Phenytoin, Primidon, Rifabutin, Rifampicin, Ritonavir, Topiramat oder pflanzliche Präparate, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten), CYP3A4-Hemmer (Itraconazol, Voriconazol, Clarithromycin, Erythromycin, HIV-Proteasehemmer oder Cobicistat), Sonstige: Ciclosporin, Bromocriptin. G/A: Nicht während der Stillzeit angezeigt. Nebenwirkungen: Sehr selten: anaphylaktische Reaktionen. Häufigkeit unbekannt: Schwindelgefühl, Juckreiz, vaginaler Ausfluss, lokale Unverträglichkeit (Brennen, Juckreiz oder öliger Ausfluss), vorübergehende Müdigkeit. P: Flasche mit 15 weichen Vaginalkapseln, die 400 mg mikronisiertes Progesteron enthalten. Liste B. Detaillierte Informationen: www.swissmedicinfo.ch. Zulassungsinhaber: Vifor (International) Inc., St. Gallen. Aktualisierung der Informationen: Juni 2025.
Maltofer®. C: Eisen in Form eines Eisen(III)-Hydroxid-Polymaltose-Komplexes. Filmtablette: 100 mg Eisen; Kautablette: 100 mg Eisen; Tropfen: 50 mg Eisen pro ml (= 20 Tropfen); Sirup: 10 mg Eisen pro ml. I: Behandlung von Eisenmangel und Eisenmangelanämie. Po: bei Eisenmangel bzw. Eisenmangelanämie: bis zu 1 Jahr: 15–25 mg bzw. 25–50 mg; von 1 bis 12 Jahren: 25–50 mg bzw. 50–100 mg; ab 12 Jahren: 50–100 mg bzw. 100–300 mg pro Tag. Frühgeborene: 2,5–5 mg Eisen pro Kilogramm Körpergewicht (1–2 Tropfen), täglich über 3–5 Monate. Während oder unmittelbar nach den Mahlzeiten einnehmen.
Maltofer® Fol. C: Eisen in Form eines Eisen(III)-hydroxid-Polymaltose-Komplexes und Folsäure. Kautablette: 100 mg Eisen und 0,35 mg Folsäure. I: Behandlung von Eisenmangel und Eisenmangelanämie mit erhöhtem Folsäurebedarf während der Schwangerschaft und Stillzeit. Po: bei Eisenmangelanämie: 2–3 Tabletten täglich. Bei Eisenmangel: 1 Tablette täglich. Während oder unmittelbar nach den Mahlzeiten einnehmen. Vorsicht: Kinder und Jugendliche bis 12 Jahre.
Maltofer® und Maltofer® Fol. Kontraindikationen: Überempfindlichkeit oder Unverträglichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder Hilfsstoffen; Eisenüberladung, Störungen der Eisenverwertung, Anämien, die nicht auf einen Eisenmangel zurückzuführen sind. Vorsicht: Bei wiederholten Bluttransfusionen kann eine Eisenzufuhr zu einer Eisenüberladung führen. Die Behandlung ist zu überdenken, wenn die Therapie unwirksam ist. Nebenwirkungen: Sehr häufig: Verfärbung des Stuhls. Häufig: Durchfall, Übelkeit, Verstopfung, Bauchschmerzen. Gelegentlich: Erbrechen, Aufstoßen, Gastritis, Juckreiz, Hautausschlag, Verfärbung der Zähne, Kopfschmerzen. Wechselwirkungen: Maltofer: keine Wechselwirkungen mit Arzneimitteln oder Lebensmitteln bekannt. Maltofer Fol: Höhere Dosen von Folsäure können die antikonvulsive Wirkung von Antiepileptika wie Carbamazepin, Phenytoin, Primidon und Barbituraten verringern. G/A: Es wurden keine nachteiligen Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Fötus oder des Neugeborenen nachgewiesen. Maltofer darf während der Schwangerschaft oder Stillzeit nur nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden. Liste D. Detaillierte Informationen: www.swissmedicinfo-pro.ch. Vertreiber: Vifor Pharma Switzerland SA, Route de Moncor 10, CH-1752 Villars-sur-Glâne. Zulassungsinhaber: Vifor (International) AG, CH-9001 St. Gallen. Aktualisierung der Informationen: Juni 2022.
Ferinject®. C: Eisen(III)-carboxymaltose. I: Eisenmangel, wenn die Behandlung mit oralem Eisen nicht ausreichend wirksam, unwirksam oder unmöglich ist. Po: Die kumulierte Gesamtdosis von Ferinject muss individuell berechnet werden. Ferinject kann als intravenöse Infusion (verdünnt in 0,9 % NaCl) oder als intravenöse Injektion (unverdünnt) in wöchentlichen Dosen von maximal 1000 mg verabreicht werden. Kontraindikationen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe, bekannte schwere Überempfindlichkeit gegen jedes andere parenteral verabreichte Eisenpräparat, Anämie ohne bestätigte Eisenmangelursache, Eisenüberladung, 1. Schwangerschaftstrimester. Vorsichtsmaßnahmen: Die Patienten sind vor jeder Verabreichung von Ferinject auf unerwünschte Wirkungen im Zusammenhang mit der vorherigen Verabreichung von intravenösen Eisenpräparaten zu befragen. Qualifiziertes medizinisches Personal muss sofort verfügbar sein, das in der Lage ist, anaphylaktische Reaktionen zu erkennen und zu behandeln. Nur in einer Einrichtung verabreichen, in der alle Reanimationsmittel vorhanden sind. Die Patienten sind nach der Verabreichung mindestens 30 Minuten lang auf Anzeichen und Symptome einer Überempfindlichkeitsreaktion zu überwachen. Eine paravenöse Verabreichung kann eine braune Verfärbung verursachen und ist daher zu vermeiden. Bei akuten oder chronischen Infektionen, Asthma oder atopischen Allergien ist Vorsicht geboten. Den Natriumgehalt von bis zu 5,5 mg/ml ist zu berücksichtigen. Parenterales Eisen kann zu einer Hypophosphatämie führen, die in der Regel vorübergehend und ohne klinische Symptome verläuft. Vereinzelte Fälle von behandlungsbedürftiger Hypophosphatämie wurden bei Patienten berichtet, die überwiegend bekannte Risikofaktoren aufwiesen und über einen längeren Zeitraum eine höhere Dosis erhielten. Bei hochdosierter/langfristiger Behandlung und Vorliegen von Risikofaktoren ist auf hypophosphatämische Osteomalazie zu achten. Bei Gelenk- oder Knochenschmerzen ist ein Arzt zu konsultieren. G/A: Kontraindikation im 1. Trimester. Anwendung im 2. und 3. Trimester nur auf strikte Indikation. Eine fetale Bradykardie kann infolge einer Überempfindlichkeitsreaktion bei der Mutter auftreten; der Fötus ist während der Verabreichung zu überwachen. Nebenwirkungen: Häufig: Hypophosphatämie, Kopfschmerzen, Gesichtsrötung (Flush), Schwindel, Hypertonie, Übelkeit, Reaktionen an der Injektions-/Infusionsstelle. Gelegentlich: sofort auftretende Überempfindlichkeitsreaktionen, Parästhesien, Tachykardie, Hypotonie, Hautrötungen, Atemnot, Magen-Darm-Beschwerden, Geschmacksstörungen, Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Erythem, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Muskelkrämpfe, Fieber, Müdigkeit, periphere Ödeme, Schüttelfrost, Schmerzen, erhöhte Werte von AST, ALT, Gamma-GT, LDH und ALP. Wechselwirkungen: Die gleichzeitige Verabreichung mit oralen Eisenpräparaten verringert deren Resorption. Packungsgrößen: 5 Fläschchen à 100 mg (2 ml) oder 500 mg (10 ml), 1 Fläschchen à 500 mg (10 ml) oder 1000 mg (20 ml). Liste B. Detaillierte Informationen: www.swissmedicinfo-pro.ch. Zulassungsinhaber: Vifor (International) Inc., CH-9001 St. Gallen. Vertrieb: Vifor Pharma Switzerland SA, CH-1752 Villars-sur-Glâne. Aktualisierung der Informationen: Juni 2025.
Feryxa®. C: Eisen(III)-carboxymaltose. I: Eisenmangel, wenn die Behandlung mit oralem Eisen nicht ausreichend wirksam, unwirksam oder unmöglich ist. Po: Die kumulierte Gesamtdosis von Feryxa muss individuell berechnet werden. Feryxa kann als intravenöse Infusion (verdünnt in 0,9 % NaCl) oder als intravenöse Injektion (unverdünnt) in wöchentlichen Dosen von maximal 1000 mg verabreicht werden. Kontraindikationen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe, bekannte schwere Überempfindlichkeit gegen andere parenteral verabreichte Eisenpräparate, Anämie ohne bestätigte Eisenmangelursache, Eisenüberladung, 1. Schwangerschaftstrimester. Vorsichtsmaßnahmen: Die Patienten sind vor jeder Verabreichung von Feryxa auf unerwünschte Wirkungen im Zusammenhang mit der vorherigen Verabreichung von intravenösen Eisenpräparaten zu befragen. Qualifiziertes medizinisches Personal muss sofort verfügbar sein, das in der Lage ist, anaphylaktische Reaktionen zu erkennen und zu behandeln. Nur in einer Einrichtung verabreichen, in der alle Reanimationsmittel vorhanden sind. Die Patienten sind nach der Verabreichung mindestens 30 Minuten lang auf Anzeichen und Symptome einer Überempfindlichkeitsreaktion zu überwachen. Eine paravenöse Verabreichung kann eine braune Verfärbung verursachen und ist daher zu vermeiden. Bei akuten oder chronischen Infektionen, Asthma oder atopischen Allergien ist Vorsicht geboten. Den Natriumgehalt von bis zu 5,5 mg/ml ist zu berücksichtigen. Parenterales Eisen kann zu einer Hypophosphatämie führen, die in der Regel vorübergehend und ohne klinische Symptome verläuft. Vereinzelte Fälle von behandlungsbedürftiger Hypophosphatämie wurden bei Patienten berichtet, die überwiegend bekannte Risikofaktoren aufwiesen und über einen längeren Zeitraum eine höhere Dosis erhielten. Bei hochdosierter/langfristiger Behandlung und Vorliegen von Risikofaktoren ist auf hypophosphatämische Osteomalazie zu achten. Bei Gelenk- oder Knochenschmerzen ist ein Arzt zu konsultieren. G/A: Kontraindikation im 1. Trimester. Anwendung im 2. und 3. Trimester nur auf strikte Indikation. Eine fetale Bradykardie kann infolge einer Überempfindlichkeitsreaktion bei der Mutter auftreten; der Fötus ist während der Verabreichung zu überwachen. Nebenwirkungen: Häufig: Hypophosphatämie, Kopfschmerzen, Gesichtsrötung (Flush), Schwindel, Hypertonie, Übelkeit, Reaktionen an der Injektions-/Infusionsstelle. Gelegentlich: sofort auftretende Überempfindlichkeitsreaktionen, Parästhesien, Tachykardie, Hypotonie, Hautrötungen, Atemnot, Magen-Darm-Beschwerden, Geschmacksstörungen, Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Erythem, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Muskelkrämpfe, Fieber, Müdigkeit, periphere Ödeme, Schüttelfrost, Schmerzen, erhöhte Werte von AST, ALT, Gamma-GT, LDH und ALP. Wechselwirkungen: Die gleichzeitige Verabreichung mit oralen Eisenpräparaten verringert deren Resorption. Packungsgrößen: 5 Fläschchen à 100 mg (2 ml) oder 500 mg (10 ml), 1 Fläschchen à 500 mg (10 ml) oder 1000 mg (20 ml). Liste B. Detaillierte Informationen: www.swissmedicinfo-pro.ch. Zulassungsinhaber: Vifor (International) Inc., CH-9001 St. Gallen. Vertrieb: Vifor Pharma Switzerland SA, CH-1752 Villars-sur-Glâne. Aktualisierung der Informationen: Juni 2025.